Teneriffa - Geologie-und-Klima

Saturday, June 17, 2006

Der Teide - mit 3817m ü. NN der höchste Berg Spaniens

Teneriffa-Tenerife

Geologie-und-Klima



Größte Erhebung 3.718 m ü. NN

Einwohnerzahl 838.877 (1. Jan. 2005)

Bevölkerungsdichte 408 Einwohner/km²

Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife

Größte Stadt Santa Cruz de Tenerife

Feriengäste/Jahr 4,8 Mio.

Geologie



Die Insel Teneriffa-Tenerife entstand vor etwa 7 bis 5 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anagagebirge im äußersten Nordosten, das Tenogebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im äußersten Süden.

Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von der weltgrößten Caldera eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich wiederum der höchste Berg Spaniens, der 3.718 m hohe Teide.

Nimmt man diese Gebirgszonen zusammen, ergibt sich geographisch gesehen ein Y.

Dass die Insel Teneriffa-Tenerife geologisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbrüche zwischen dem Teidemassiv und dem Tenogebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909.

Klima



Teneriffa-Tenerife besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzjährig milde Temperaturen auf Grund der südlich der Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde. Diese tropischen Fallwinde sind auch für das sog. Azorenhoch verantwortlich, das sich im Winter über Madeira befindet, im Sommer jedoch weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Besonders tagsüber steigt auf Teneriffa-Tenerife die mit Meereswasser gesättigte Luft am Teidemassiv hinauf. Es bilden sich in etwa 1.000 bis 1.500 m Höhe Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Lorbeer- und Kiefernwäldern zu feinem Nieselregen kondensieren. Dieser Umstand bringt in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft auf der Nordseite der Insel Teneriffa entscheidende Vorteile.